"Alexander Tietz"- Preisträger 2013 - 2011

Preisträger 2013

Dipl. - Ing. Hugo Eduard Balazs, Stuttgart, Deutschland

Laudatio auf Dipl.-Ing. Hugo Eduard Balazs
von Dipl.-Ök. Waldemar Günter König,
Mitglied der Exekutive des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen.

Mit dem „Alexander Tietz“ -Preis, der im Jahre 1999 gegründet wurde, würdigt und ehrt das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ jährlich eine Person, die sich besonders in einem bestimmten Bereich für das Banater Berglanddeutschtum eingesetzt hat. Für das Jahr 2013 hat der Aufsichtsrat des DFBB, auf Vorschlag des Exekutive-Mitglieds Waldemar Günter König, beschlossen, diese unsere größte Ehrung unserem heute in Deutschland lebenden Mitbürger und Reschitzarer Hugo Eduard Balazs zukommen zu lassen.

Unser heute Geehrter wurde am 13. August 1953 in Reschitza geboren. 1987 heiratete er in Temeswar Adriana Hermle und in 1988 kam die Tochter Anke-Paula zur Welt. 1993 ist er nach Deutschland ausgewandert.

Zwischen 1960 und 1968 hat er in seiner Geburtsstadt die Allgemeinschule Nr.1 mit Unterricht in deutscher Sprache besucht. Seine Lehrerin war Rosel Köstner und sein Klassenlehrer Horst Hirth.

Seine Ausbildung machte er in der Zeitspanne 1968 – 1973 am Technischen Gymnasium für Maschinenbau und Hüttenwesen Reschitza, Abteilung: Elektromaschinen und Elektrogeräte, welches er mit Abitur und Techniker-Diplom abschloss.

Es folgte das Hochschulstudium an der Technischen Universität, am „Polytechnikum“ in Temeswar, Fakultät für Elektrotechnik, Abteilung: Angewandte Elektronik, das er 1978 als Diplomingenieur abschloss.

Sein beruflicher Werdegang begann in 1978 im Maschinenbauwerk UCM Reschitza, in der Abteilung Service für Computer und computergesteuerte Werkzeugmaschinen. Ab 1982 arbeitete er bis 1986 in Temeswar im Elektromotorenwerk „Electromotor“, Abteilung: Entwicklung von Industrierobotern. Dort beteiligte er sich auch an der Konstruktion und dem Bau der ersten in Rumänien erzeugten vollautomatischen Bearbeitungszelle gesteuert von einem Industrieroboter des Typs REMT. Zwischen 1986 und 1991 war er in der Temeswarer Filiale des Forschungsinstituts für Automatisierungstechnik „IPA“ Bukarest tätig und an der Konstruktion und Entwicklung von Computersteuerungen und elektronischen Überwachungsanlagen von Verschleiß- und Werkzeugbruch bei abspannenden Werkzeugmaschinen beteiligt, zwischen 1990 und 1991 sogar als Filiale-Leiter.

In der Zeitspanne 1987 - 1993 wirkte er als Dozent am Temeswarer Polytechnikum, anfangs am Lehrstuhl „Angewandte Elektronik“, danach am Lehrstuhl „Automatisierungstechnik“.

In seiner neuen Heimat ist Dipl.-Ing. Hugo Eduard Balazs ab 1998 am Institut für Mikroelektronik Stuttgart in der Abteilung „Bildung und Netzwerke“ bei der Entwicklung multimedialer Lernmaterialien für den Bereich Mikroelektronik und Internetprogrammierung tätig.

Seine Nebentätigkeiten begannen in 1978 als freiwilliger Korrespondent und Mundartautor für die „Banater Zeitung“ und für den „Neuen Weg“ unter der Unterschrift „ta Hugo“. Das geschah bis 1982.

In Deutschland ist er seit 1993 Mitglied im Heimatverband Banater Berglanddeutscher aus Rumänien in Deutschland, e.V. und ab 2000 Beirat im Vorstand des Verbandes, zuständig für die elektronische Datenverarbeitung und Programmierung der Webseite. Gleichzeitig ist er Fotograf und Autor von Berichten und Beiträgen in der Verbandszeitschrift.

Er macht Design für Websites, Publikationen, Plakate und Fotografien. Für das in 2013 vom Kultur- und Erwachsenenbildungsverein Reschitza herausgegebene Buch „Meine Heimat“ von Josef Windhager hat er die redaktionelle Aufbereitung gemacht und zum Lektorat beigetragen. Ihm ist das Erscheinen dieses Buches zu verdanken.

Für mehrere Websites, darunter die des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen, ist er Autor und Programmierer, wie auch für ein „Reschitzaer online Wörterbuch“ Außerdem hat er Audioaufzeichnungen von Lieder- und Textsammlungen in Banater Berglanddeutschen Mundarten gemacht, wie „Reschitzara Lieda“ von Mircea Hohoiu, „Heimatlieder in Bezug auf Orawitz“ von Dr. Franz Klima, zwei Hörbücher: „Kschichten“ von Ada Lovasi aus Bokschan und „Reschitzara Earinnarungen“ von Karl Windberger-Szélhegyi. Im Internet hat er Aufzeichnungen der deutschen Sendungen von Radio Temeswar und Radio Reschitza veröffentlicht, in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Sendern.

Seine Fotosammlung von angemeldeten Autoren, auf dem eigenen Fotoportal „photoart.montanbanat.de“ und die Foto- und Videosammlung auf der privaten Website www.Hugo-Balazs.de lassen sich sehen!

NatĂĽrlich hat unser heute geehrter Freund auch zahlreiche Hobbys, darunter das Schwimmen, Wandern (in der Umgebung von Reschitza, in den Gebirgen Retezat, Parâng, Făgăraş, Bucegi und in den Westkarpaten in Rumänien, wie auch gelegentlich im Alpenraum), die PKW-Reisen durch Rumänien, im Banat, SiebenbĂĽrgen, Bukarest, in der Bukowina, an der SchwarzmeerkĂĽste, ĂĽber die GebirgshochstraĂźen „Transalpina“ und „Transfăgărăşan“ und in Europa in Deutschland, Ă–sterreich, Italien, Frankreich, Tschechien, Ungarn und Serbien. Im Bereich „Multimedia“ fotografiert er Landschaften, Orte, Porträts, Tiere, Blumen, Events und präsentiert Fotoausstellungen und Diashows im Internet oder bei Live-Veranstaltungen. NatĂĽrlich macht er auch Videoaufzeichnungen im Urlaub, beim Heimattreffen der Banater Berglanddeutschen oder bei Kulturveranstaltungen. Auch das Tanzen macht ihm SpaĂź.

Uns, das DFBB, unterstützt Dipl.-Ing. Hugo-Eduard Balazs maßgebend im Aufbauen unserer Website, einschließlich durch das Webdesign, die technische Betreuung und die guten Ratschläge. Ohne seine Hilfe und sein Mitwirken wäre wahrscheinlich diese unsere Website, die wirklich ausgezeichnet ist, nicht zustande gekommen, wenigstens nicht in der jetzigen Form. Außerdem ist er immer hilfsbereit, wenn die hiesigen Banater Berglanddeutschen ihn um Unterstützung oder um Ratschläge bitten. Dafür sind wir ihm sehr, sehr dankbar und haben ihn zum diesjährigen Preisträger auserwählt.

Wir gratulieren ihm herzlich zur hohen Auszeichnung, den „Alexander Tietz“ - Preis für das Jahr 2013, den er heute bekommt.

Preisträger 2012

Univ.-Prof. Hans Stendl, Bukarest, Rumänien

Laudatio auf Univ.-Prof. Hans Stendl
von Erwin Josef Ţigla

Seit 1999 verleiht das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen (DFBB) und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe“ Reschitza“ jährlich den „Alexander Tietz“-Preis als höchste Auszeichnung der Banater Berglanddeutschen an Personen, die sich besonders auf kultureller, geschichtlicher oder schulischer Ebene für das Banater Berglanddeutschtum eingesetzt haben. Für das Jahr 2012 hat der Aufsichtsrat des DFBB beschlossen, diese besondere Ehrung dem Banater Berglanddeutschen renommierte Künstler Univ.-Prof. Dr. Hans Stendl zukommen zu lassen.

Am 19. November 2008, am 21. Geburtstag des Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza, fand im Sitzungssaal des Kreisrates Karasch-Severin ein Festakt statt, wo Dr. Ing. Sorin Frunzăverde, Kreisratsvorsitzender, Univ.-Prof. Dr. Hans Stendl die Diplom zum Titel eines EhrenbĂĽrgers des Kreises im festlichen Rahmen ĂĽberreichte. In seinem Dankeswort sagte damals der Geehrte unter anderem Folgendes:

„Im Laufe meiner bisherigen Aktivität habe ich mich stets nach der Reschitzaer Erfahrung gerichtet, dem Handwerk einen privilegierten Platz einzuräumen und habe dieses Prinzip mit Ernst und Ausdauer befolgt. Genau wie in einem Versuch in der Alchemie habe ich in meinem Handwerk ein wenig Poesie eingeflochten, damit sich alles in Kunst verwandelt. Es bleibt die Frage offen, ob mir das auch gelungen ist...
Ich bin stets getaucht, genau so wie ein Perlenfischer, bin aber oft nur mit einer Hand voll Sand wieder zur Oberfläche gekommen.
Mit 18 Jahren habe ich mein Zuhause verlassen, habe in Bukarest studiert und meinen Lebenssinn gefunden, aber seit dann, in dieser langen Lebensperiode, schien es mir ständig, als ob ich mit den Füßen im Wasser der Bersawa stehe, umgeben vom Kreuzberg, vom Golul-Berg und vom Driglowetz.
Ich habe hier noch eine Stütze: das Haus in der Colonia Oltului Straße, Nr. 6, wo ich zur Welt gekommen bin, meine Kindheit verbracht habe und das mir stets in meinen Träumen erscheint.
Nach dem Ableben meiner Eltern blieben mir hier weiterhin die Bersawa und die umgebenden Berge, wie auch ein weiter Kreis von Freunden die mich lieben und beschützen und denen ich meine heutige Anwesenheit hier verdanke”.

Es ist fĂĽr mich besonders schwer, andere Worte zu finden, um heute Univ.-Prof. Dr. Hans Stendls Leben zu beschreiben, denn seine eigenen Worte haben praktisch alles gesagt.
Seine Karriere als international anerkannter KĂĽnstler hat ihm nicht veranlasst, seine Heimat zu vergessen, oder sogar zu verleugnen, wie es andere machen. Nein, er war stets treu uns Reschitzarern, uns Banater Berglanddeutschen gegenĂĽber. Und das als ein fleiĂźiger, zurĂĽckhaltender, ehrenhafter und gutmĂĽtiger Mensch, als einer von uns!
Das Russlanddeportierten-Denkmal, seine künstlerische Schenkungen für die Deutsche „Alexander Tietz“-Bibliothek, sein Entwurf unseres Vereinswappens sind nur kleine Zeichen des Ausdrucks von dem was ihn mit uns als Banater Berglanddeutsche verbindet.
Unser „Alexander Tietz“-Preis ist winzig klein neben den vielen internationalen Preisen, Orden und Titeln, die Univ.-Prof. Hans Stendl bis jetzt bekommen hat. Und trotzdem hoffen wir, dass unser Preis einen Ehrenplatz in seinem Herzen bekommen wird!

Bis jetzt wurden mit dem „Alexander Tietz“ Preis folgende Persönlichkeiten geehrt: Traute Kocmann-Lorinser aus Graz (1999), Dipl.-Ing. Karl Ludwig Lupşiasca aus Reschitza (2000), Max Wratschgo aus Feldbach / Steiermark (2001), Univ.-Prof. Dr. Reinhold Reimann aus Graz (2002), Heinz Stritzl aus Klagenfurt (2003), Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic aus Graz (2004), Horst Martin aus Temeswar (2005), Dr. Herwig Brandstetter aus Graz (2006), Henriette Bacizan aus Steierdorf (2007), Prof. Josef Barna aus Reschitza (2008), Dipl.-Ă–k. Waldemar GĂĽnter König aus Reschitza (2009), die Schwestern Sr. Gertrud Petschan, Sr. Katharina Pinzhoffer, Sr. Paulis Mohr und Sr. Hiltrud FrĂĽhholz aus Tirol = Königsgnad (2010) und Erwin Josef Ţigla (2011) aus Reschitza.

Wir gratulieren herzlichst Univ.-Prof. Hans Stendl für die höchste Auszeichnung der Banater Berglanddeutschen, die er heute bekommt: den „Alexander Tietz“-Preis für das Jahr 2012!

Reschitza, den 17. November 2012

Preisträger 2011

Erwin Josef Ţigla, Reschitza, Rumänien

Laudatio auf Erwin Josef Ţigla
von Yvonne Christa Demenyi
Mitglied der Exekutive des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen

Seit 1999 verleiht das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen (DFBB) und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe“ Reschitza“ jährlich den „Alexander Tietz“-Preis als höchste Auszeichnung der Banater Berglanddeutschen an Personen, die sich besonders auf kultureller, geschichtlicher oder schulischer Ebene fĂĽr das Banater Berglanddeutschtum eingesetzt haben. FĂĽr das Jahr 2011 hat der Aufsichtsrat des DFBB beschlossen, diese besondere Ehrung dem Banater Berglanddeutschen Kulturmanager Erwin Josef Ţigla zukommen zu lassen.

Wer ist unser heute Ausgezeichnete?

Erwin Josef Ţigla wurde am 19. September 1961 in Reschitza, Kreis Karasch-Severin, geboren. Nach dem Abschluss seiner Lyzealstudien mit Abitur am „Diaconovici - Tietz“-Lyzeum in Reschitza heiratete er am 20. Juli 1985 seine Frau Ana Cătană. Der einzige Sohn, Alexander Erwin, wurde am 26. Mai 1988 geboren.

In den Jahren 1980 - 1983 wirkte er als Mitglied der Reschitzaer Operettengruppe mit und veröffentlichte zum ersten Mal am 22. Juni 1980 in der rumäniendeutschen Tageszeitung „Neuer Weg“ (Bukarest). In den folgenden Jahren erschienen Beiträge von ihm in den Schriften: „Neuer Weg“ (Bukarest), „Allgemeine Deutsche Zeitung fĂĽr Rumänien“ (Bukarest), „Neue Banater Zeitung“ (Temeswar), „Karpatenrundschau“ (Kronstadt), „Banater Zeitung“ (Temeswar), „Banater Berglanddeutsche“ (MĂĽnchen - Wien), „Lot und Waage“ (Graz), „Eckartbote“ (Wien), „Banater Post“ (MĂĽnchen), „Timpul“ (Reschitza), „Jurnal de Caraş-Severin“ (Reschitza), „Renaşterea Bănăţeană“ (Temeswar), „Semenicul“ (Reschitza), „Revista noastră“ (Reschitza), „Reflex“ (Reschitza), „Patrimoniu“ (Reschitza), „Foaia Govândarului“ (Reschitza) und „Bocşa Culturală“ (Bokschan).

In den Jahren 1986 - 1988 wirkte er als Mitglied des Deutschen Gesang- und Tanzensembles Reschitza mit und zeichnete für die Kulturprogramme „Musik, Tanz und frohe Weisen” und „Prosit Neujahr 1987” die Regie.

Erwin Josef Ţigla grĂĽndete am 19. November 1987, mit UnterstĂĽtzung von Werner Kremm und Johann Bettisch, die deutsche Abteilung der Reschitzaer Volkshochschule, die den Grundstein des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza” bildete, deren Leiter er heute noch ist.

Als Mitglied des Gründungskomitees des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen wurde er am 9. Januar 1990 zum stellvertretenden Vorsitzenden dieses Forums gewählt, eine Funktion, die er bis 1992 innehatte. Er wurde im Februar 2000 erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen gewählt und ab dem 7. Februar 2004 ist er dessen Vorsitzender.

Mitglied des Vorstandes des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Hermannstadt, und des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, Temeswar, ist er seit Februar 2002. In der Zeitspanne 1997 - 2002 war er als Kulturreferent des Demokratischen Forums der Banater Deutschen tätig. Am 9. März 2002 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat gewählt und ist seit damals, in dieser Funktion, zuständig für das Banater Bergland. Zwischen 1998 und 2001 war er Mitglied des Minderheitenrates der rumänischen Regierung.

Der heute Ausgezeichnete ist der Initiator und Chefredakteur der Monatsschrift „Echo der Vortragsreihe” seit ihrem Erscheinen am 1. Februar 1990, der Schrift „împreună, miteinander, egyűttesen“ seit Mai 1997 (Nr. 1), der Schrift „Glasul vincenţienilor“ seit Dezember 1994 (Nr. 1) und des Informationsblattes „Info SVP-RO“ (Nr. 1, September 2001 - Nr. 18, März 2007). Ebenfalls ist er der Initiator der wichtigsten Kulturveranstaltungen im Banater Bergland: „Deutsche Kulturdekade im Banater Bergland” (erste Auflage: 1991), „Deutsche Literaturtage in Reschitza” (die einzige Veranstaltung dieser Art in Rumänien, erste Auflage: 1991), das „Reschitzaer Deutsche Trachtenfest” (erste Auflage: 1995), SchĂĽlerwettbewerbe wie Aufsatzwettbewerbe und der alle zwei Jahre stattfindende „Kinder malen ihre Heimat”-Zeichenwettbewerb mit internationalem Charakter (erste Auflage: 1992).

Ab September 2008 wurde er Mitglied der Temeswarer Filiale des Rumänischen Schriftstellerverbands. Von den vielen Büchern, alleine oder in Zusammenarbeit geschrieben, möchte ich hier nur einige aufzählen:
- Im Banater Bergland: 10 Jahre Kultur- und Erwachsenenbildungsverein Deutsche Vortragsreihe Reschitza .- Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Bukarest: „ADZ“, 1997;
- Alexander Tietz şi Banatul Montan; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Bukarest: „ADZ“, 1998;
- Biserici romano-catolice din Banatul Montan = Römisch-katholische Kirchen im Banater Bergland = A Bánsági Hegyvidék római katolikus templomai; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „InterGraf“, 2001;
- Pomul vieţii pentru eternitate. Arta turnării metalului din Banatul Montan = Lebensbäume der Ewigkeit. GieĂźereikunst aus dem Banater Bergland. Mit EinfĂĽhrungsworten von Erzdechant Pfr. JĂłzsef Csaba Pál und Dr. Rudolf Gräf, ergänzende Fotos aus der Sammlung Walter Woth (Deutschland). Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „InterGraf“, 2003;
- Germanii din Banatul Montan. Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „InterGraf“, 2003;
- Biserici romano-catolice din Arhidiaconatul Banatului Montan = Römisch-katholische Kirchen im Erzdechanat des Banater Berglands = A Bánsági HegyvidĂ©k főesperessĂ©gĂ©nek rĂłmai katolikus templomai. Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza”; Reschitza: „ColorPrint”, 2004;
- Im Banater Bergland (II): 20 Jahre Kultur- und Erwachsenenbildungsverein Deutsche Vortragsreihe Reschitza. Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „Banatul Montan”, 2007;
- Offenbarungen. 21 Mal den Medien gegenĂĽber = Destăinuiri. De 21 de ori Ă®n faţa mass-media. Mit Illustrationen von Ion Stendl. Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „Banatul Montan”, 2009 ;
- Monumente şi plăci comemorative pentru germanii din România deportaţi Ă®n fosta Uniune Sovietică = Denkmäler und Gedenktafeln fĂĽr die ehemaligen deutschen Russlanddeportierten aus Rumänien. Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „Banatul Montan”, 2010 ;
- Das war’s! Eine Rückschau auf verflossene Ereignisse auf Weltebene und Banater Berglandebene in den Jahren 2000 - 2009. Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „Banatul Montan”, 2010 ;
- Gemeinsam für Europa. 20 Jahre Zusammenarbeit zwischen dem Kultur- und Erwachsenenbildungsverein Deutsche Vortragsreihe Reschitza und der Europäischen Föderalistischen Bewegung in der Steiermark / Österreich. Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „Banatul Montan”, 2011 ;
- Offenbarungen II. 32 Mal den Medien gegenĂĽber = Destăinuiri II. De 32 de ori Ă®n faţa mass-media. Mit Illustrationen von Gustav Hlinka. Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „Banatul Montan”, 2011 ;
- Raze de lumină - Un album foto = Lichtblicke - Ein Fotoalbum. Lektorat: Waldemar König; Reschitza: Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“; Reschitza: „Banatul Montan”, 2011 .

Im Jahre 1994 wurde er zum Vorsitzenden der Vinzenzkonferenz (Gemeinschaft des heiligen Vinzenz von Paul) Reschitza und im Mai 1996 zum Vorsitzenden der Union der Vinzenzkonferenzen Rumäniens gewählt. Bis zum 31. Dezember 2006 übte er diese Funktion aus und ist ab dem 1. Januar 2007 Ehrenvorsitzender der Union der Vinzenzkonferenzen Rumäniens. Am 8. Mai 2001 wurde er zum Koordinator der Vinzenzgemeinschaften der ehemaligen kommunistischen Länder ernannt: Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Polen, Republik Tschechien, Rumänien, Russland, Slowakei, Ukraine, Ungarn und Weißrussland und am 1. Januar 2011 zum territorialen Vizepräsidenten der Konföderation der Vinzenzgemeinschaft, zuständig für die Europa-Ländergruppe 2, Mittel-, Ost und Südosteuropa.

Seit Mai 1995 ist er Bibliothekar innerhalb der „Paul Iorgovici“-Kreisbibliothek Reschitza und ab Oktober 1995 ist er der Leiter der deutschen „Alexander Tietz”-Bibliothek in Reschitza.

Als Initiator des Denkmals zu Ehren der verstorbenen Russlanddeportierten in Reschitza, das am 14. Oktober 1995 eingeweiht wurde, und der ersten in Reschitza errichteten BĂĽste, die die Reschitzaer deutsche Kulturpersönlichkeit Alexander Tietz darstellt (es ist gleichzeitig die erste BĂĽste einer Banater Berglanddeutschen Persönlichkeit, die am 6. Oktober 2004 enthĂĽllt wurde), fĂĽr seine unermĂĽdliche Tätigkeit in so vielen Bereichen wurde Erwin Josef Ţigla mit zahlreichen Preisen, Urkunden, Auszeichnungen und Ehrennadeln geehrt.

- 2001 verlieh ihm die „Stefan Jäger”-Stiftung aus Temeswar die „Stefan Jäger”-Ehrenurkunde und -medaille für besondere Verdienste um die deutsche Kultur im Banat;
- Träger der Goldenen Ehrennadel der Europäischen Föderalistischen Bewegung Österreichs ist er seit dem 2. Juni 2001, des Großen Ehrenkreuzes des Österreichischen Schwarzen Kreuzes, Kriegsgräberfürsorge, für besondere Leistungen um die Kriegsgräberfürsorge im Banater Bergland (Juni 2001) und des Goldenen Ehrenzeichens des Österreichischen Schwarzen Kreuzes, Kriegsgräberfürsorge, für Verdienste um das Österreichische Schwarze Kreuz (Oktober 2006);
- Am 25. November 2002 ernannte ihn die „Paul Iorgovici”-Kreisbibliothek Reschitza und die Kreisfiliale des Bibliothekarenvereins Rumäniens zum „Bibliothekar des Jahres”;
- Am 30. April 2004 bekam er das Ehrendiplom des Rumänischen Kultur- und Kulteministeriums fĂĽr besondere Verdienste um die Bewahrung und Förderung der deutschen Kultur in Rumänien, der interethnischen Toleranz und Interkulturalität, unterschrieben vom Kultur- und Kulteminister Prof. Dr. Răzvan Theodorescu, Mitglied der Rumänischen Akademie;
- Am 1. Oktober 2004 überreichte ihm Dr. Christian Zeileissen, Botschafter der Republik Österreich in Bukarest, im Namen des Bundespräsidenten der Alpenrepublik, das Ehrenzeichen in Silber für Verdienste um die Republik Österreich, mit der am 19. Juli 2004 datierten Urkunde;
- Im Amtsblatt Nr. 1.177 vom 13. Dezember 2004 erschien das Dekret Nr. 1.094 datiert 10. Dezember 2004, vom Präsidenten Rumäniens, Ion Iliescu, unterschrieben, in dem es heiĂźt, dass auf Vorschlag des Kultur- und Kulteministers u.a. auch Erwin Josef Ţigla, in seiner Eigenschaft als Herausgeber, Bibliothekar, stellvertretender Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien - Regionalforum Banat, und als Leiter des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza”, mit dem Nationalen Orden fĂĽr kulturelle Verdienste im Grad eines Ritters, Kategorie F: Kulturförderung, ausgezeichnet wird. Die feierliche Ăśberreichung der Auszeichnung fand innerhalb der „Deutschen Literaturtage in Reschitza“, XVI. Auflage, am 5. Mai 2006, statt;
- Am 22. April 2005 wurde ihm seitens der Temeswarer Filiale des Rumänischen Schriftstellerverbands das Ehrendiplom für die besondere Unterstützung des Temeswarer Literaturlebens verliehen;
- Am 16. Juli 2005 verlieh ihm das BĂĽrgermeisteramt von Neumarkt in der Steiermark eine Ehrenurkunde und das Freundes-Abzeichen in Gold fĂĽr die Verbundenheit und Treue zur Marktgemeinde;
- Die „Paul Iorgovici“-Kreisbibliothek überreichte ihm am 13. Oktober 2005, anlässlich der 10 Jahre Tätigkeit innerhalb der Kreisbibliothek, für seinen bemerkenswerten Beitrag in der Förderung der multikulturellen Traditionen im Kreis Karasch-Severin und für den guten Ruf, der damit der Kreisbibliothek zukommt, ein Exzellenzdiplom;
- Am 15. Januar 2006 wurde ihm in Orawitza der „Eminescu”-Preis und der Titel eines Ritters des Kulturordens „Eminescu - 1868 - Orawitza” verliehen; - Am 3. April 2006 bekam er seitens der „Paul Iorgovici“-Kreisbibliothek Reschitza das Diplom „Cultul culturii“ für die Originalität seiner Initiative zur Förderung des geistlichen Lebens im Banater Bergland;
- Am 4. Juni 2006 verlieh ihm der Heimatverband Banater Berglanddeutscher e.V. in Deutschland die Ehrenmitgliedschaft „für verdienstvolle Tätigkeit im Interesse unserer Gemeinschaft“ in Bad Mitterndorf in der Steiermark;
- Am 7. Juni 2006 wurde ihm die Goldene Ehrennadel des Alpenländischen Kulturverbandes „Südmark“ zu Graz verliehen, „in Anerkennung seiner langjährigen und überaus erfolgreichen kulturellen Tätigkeit für die Volksgruppe der Banater Berglanddeutschen“;
- Am 5. Mai 2007 verlieh ihm der Verein der Banater Schwaben Österreichs mit dem Sitz in Wien eine Urkunde als Würdigung seiner außergewöhnlichen Verdienste um die Kultur und Geschichte der Banater Berglanddeutschen;
- Innerhalb der ordentlichen Sitzung des Stadtrats des Munizipiums Reschitza vom 29. Januar 2008, auf Vorschlag des Vizebürgermeisters Dorinel Hotnogu, fasste der Stadtrat einstimmig den Beschluss Nr. 12 / 20.01.2008, in dem ihm der Titel eines Ehrenbürgers des Munizipiums Reschitza für besondere Verdienste in der Bewahrung und Promovierung der deutschen Kultur in Rumänien verliehen wurde. Die offizielle Überreichung des Ehrenbürgerschaftsdiploms fand in festlichem Rahmen am 5. April 2008 im Munizipalhaus von Reschitza statt;
- Am 27. November 2009 wurde ihm in der Grazer Burg in der Steiermark / Österreich, der „Josef Krainer”-Heimatpreis für das Jahr 2009, in Würdigung seiner Leistungen für die Steiermark, von Seiten des „Josef-Krainer”-Steirischen Gedenkwerks verliehen;
- Innerhalb der ordentlichen Sitzung des Kreisrats Karasch-Severin vom 25. Februar 2010, auf Vorschlag des Kreisratsvorsitzenden Dr. Ing. Sorin Frunzăverde, fasste der Kreisrat einstimmig den Beschluss Nr. 21 / 25.02.2010, in dem ihm der Titel eines EhrenbĂĽrgers des Kreises Karasch-Severin fĂĽr besondere Verdienste in der Interessenpromovierung des Kreises Karasch-Severin verliehen wurde. Die offizielle Ăśberreichung des EhrenbĂĽrgerschaftsdiploms fand in festlichem Rahmen am 27. März 2010 im Konferenzsaal des Kreisrates Karasch-Severin von Reschitza statt;
- Anlässlich seines 50. Geburtstages, am 19. September 2011 wurden ihm in festlichem Rahmen, im Sitzungssaal des Kreisrates Karasch-Severin, folgende Ehrungen zugeteilt: das „Banatia”-Abzeichen in Gold des Banater Vereins für Internationale Kooperation „Banatia“ aus Temeswar, ein „Diplom der Exzellenz” der Kreisbibliothek „Paul Iorgovici” aus Reschitza, ein „Diplom der Dankbarkeit” der Kreisdirektion Karasch-Severin für Kultur und für das nationale Patrimonium, ein „Diplom der Exzellenz” der Stadtbibliothek „Tata Oancea” aus Bokschan, ein „Diplom der Exzellenz” des Kulturhauses der Gewerkschaften „Corneliu Diaconovici” aus Reschitza, ein Ehrendiplom seitens der Zeitschrift für Kunst, Kultur und Zivilisation „Reflex” aus Reschitza und ein „Diplom der Exzellenz” seitens des Lehrerhauses aus Reschitza.

Bis jetzt wurden mit dem „Alexander Tietz“ Preis folgende Persönlichkeiten geehrt: Traute Kocmann-Lorinser aus Graz (1999), Dipl.-Ing. Karl Ludwig Lupşiasca aus Reschitza (2000), Max Wratschgo aus Feldbach / Steiermark (2001), Univ.-Prof. Dr. Reinhold Reimann aus Graz (2002), Heinz Stritzl aus Klagenfurt (2003), Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic aus Graz (2004), Horst Martin aus Temeswar (2005), Dr. Herwig Brandstetter aus Graz (2006), Henriette Bacizan aus Steierdorf (2007), Prof. Josef Barna aus Reschitza (2008), Dipl.-Ă–k. Waldemar GĂĽnter König aus Reschitza (2009) und die Schwestern Sr. Gertrud Petschan, Sr. Katharina Pinzhoffer, Sr. Paulis Mohr und Sr. Hiltrud FrĂĽhholz aus Tirol = Königsgnad (2010).

Wir gratulieren aufs Herzlichste Herrn Erwin Josef Ţigla fĂĽr die höchste Auszeichnung der Banater Berglanddeutschen, den „Alexander Tietz“-Preis fĂĽr das Jahr 2011, die er heute bekommt!