Banater Berglanddeutsche Persönlichkeiten

Anton Breitenhofer (10.04.1912 – 20.12.1989)

In Reschitza am 10. April 1912 geboren, besuchte Anton Breitenhofer sechs Jahre (bis 1924) die hiesige Volksschule, weitere zwei Jahre Staatsgymnasium und dazu zwei Jahre Lehrlingsschule. Er lernte den Beruf des Schlossers. Nach der Wende von 1944, ab Januar 1945 war er nach Russland, Ural - Berezowsk, deportiert und danach ein Jahr Forstdirektor in Orawitza und zog 1949 mit seiner Frau, Anna (geb. Sehr), mit der er sich am 24. April 1937 in Reschitza sich verehelichte, nach Bukarest. Breitenhofer wurde einer der Sekretäre des neugegründeten Deutschen Antifaschistischen Komitees.

In 1954 trat er dem Rumänischen Schriftstellerverband bei. Er hat in der Zeitspanne 1958 - 1987 14 Bücher herausgebracht und bekam 1973 den Preis des Schriftstellerverbands für sein Buch „Zu spät für Marilena”. 1960 trat er auch dem Journalistenverband bei.

In den Jahren 1954 - 1976 war Anton Breitenhofer Chefredakteur der rumäniendeutschen Tageszeitung „Neuer Weg”. Er wurde ins Zentralkomitee der Rumänischen Kommunistischen Partei, in die Große Nationalversammlung (das damalige rumänische Parlament) und in den Volks- und Staatsrat gewählt.

Der deutsche Bundespräsident Gustav Heinemann verlieh ihm am 17. Mai 1971 das Verdienstkreuz, 1. Klasse, des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

1976 trat Anton Breitenhofer in Rente. Er starb in Bukarest in der Zeit der Revolution, am 20. Dezember 1989 und wurde in seiner Heimatstadt, in Reschitza, am 8. Januar 1990 beigesetzt.